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Was ist Vorbeugung (Prävention)?
Vorbeugung (Prävention) bedeutet in diesem Zusammenhang die Verhinderung
bzw. die Verringerung der Möglichkeit, dass du Opfer einer Straftat wirst.
Um dieses Ziel zu erreichen, kannst vor allem du mit deinem Verhalten entscheidend
dazu beitragen – damit ein möglicher Straftäter bei dir keine
Chance hat. Denn Vorbeugen ist besser als Heilen, das gilt auch für die
Kriminalität. Die folgenden Beispiele sind als Hilfestellung für junge
Damen.
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Belästigung und Verfolgung:
Manchmal spricht der Täter seine Opfer an und fragt nach irgendwelchen
Dingen. Wenn dir so etwas passiert, solltest du dich nicht in verlassenen Gegenden
auf ein Gespräch einlassen. Setze zügig und selbstsicher deinen Weg
fort und gehe zu dem am nächsten gelegenen, beleuchteten Haus und läute.
Dabei solltest du konsequent die Straßenseite wechseln.
Befindet sich eine Telefonzelle in der Nähe dann gehe hinein und wähle
die 110. Dabei solltest du mit dem Rücken zur Wählscheibe stehen,
den Verfolger ständig im Auge haben und keinesfalls den Hörer auflegen,
bis Hilfe eingetroffen ist.
Steuere Örtlichkeiten an, wo sich Menschen aufhalten. Gehe nicht zu deiner
eigenen Wohnung, wenn du dabei an abgelegenen, menschenleeren Örtlichkeiten
vorbeigehen musst.
Wenn du zufällig eine weibliche Person auf der Straße triffst, sprich
sie an und frage sie, ob ihr gemeinsam bis zum nächsten Haus oder zur nächstgelegenen
Polizei gehen könnt.
Für den Fall, dass dein Verfolger handgreiflich wird, solltest du mehrmals
lautstark das Wort „Feuer“ rufen. Das Wort „Feuer“ bewirkt,
dass sich auch andere Menschen bedroht fühlen und dadurch eher Hilfe holen.
Zeige dem Verfolger deine Entschlossenheit und Selbstsicherheit, indem du ihn
anschaust.
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Bedrohung im Haus:
Wenn du in einer Wohnung von einem Mann bedroht wirst, greife irgendwelche Gegenstände
(Vasen, Aschenbecher, Geschirr usw.), wirf diese aus dem Fenster und rufe mehrmals
laut das Wort „Feuer“.
Demonstriere Entschlossenheit und Selbstbewusstsein, indem du dem Mann in die
Augen siehst und ihn zur Tür verweist.
Versuche Kontakt mit einem Nachbarn aufzunehmen (Telefon, Läuten, Klopfen
usw.). Unter Bekannten ist die Hilfsbereitschaft größer, als bei
Fremden.
Entsteht in der Wohnung eine plötzliche, unangenehme Situation für
dich, ertrage sie nicht aus Höflichkeit und stelle dein Empfinden nicht
in Frage. Verlange, dass „er“ die Wohnung verlässt.
Vermeide bedrohliche Situationen. Verlasse besser vorher die Wohnung und kehre
erst wieder mit Verstärkung zurück.
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Bedrohung im Auto:
Grundsätzlich solltest du nicht trampen. Wenn du ansonsten nicht nach Hause
kommst, suche Mitfahrgelegenheiten mit Frauen.
Fährst du trotz allem mit einer dir nicht vertrauten
Person, solltest du dich mit den Tür-, Fenster- und Sicherheitsgurtmechanismen
des Fahrzeuges vertraut machen, damit du im Notfall das Fahrzeug sofort verlassen
kannst.
Beobachte die Fahrtstrecke, damit du rechtzeitig erkennst, ob der abgesprochene
Weg eingehalten wird.
Sobald der Fahrer oder ein anderer Mitfahrer dich belästigt, verlange umgehend
auszusteigen.
Lässt der Fahrer dich trotz Aufforderung nicht aussteigen, öffne das
Fenster, wirf Gegenstände (evtl. aus Handschuhfach) heraus und schrei um
Hilfe.
Alle Maßnahmen solltest du rechtzeitig, schnell und konsequent durchführen.
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Hilfsmittel:
Nutze angebotene Selbstverteidigungskurse (bei Polizei, Karate-Vereinen usw.)
Trage ein Handy bei dir, damit du schnell Hilfe alarmieren kannst.
Tränengas/Abwehrspray (Durch versprühen von Reizgas aus Spraydosen
in die Augen des Angreifers kann dieser abgewehrt werden.)
Elektroschlagstock/Elektroschocker (Mit Hilfe von leichten Stromstößen
wird der Angreifer in die Flucht geschlagen.)
Schrillalarm/Kleinalarmgerät (Durch akustische Signale wird der Angreifer
in Schrecken versetzt.)
Rapel (Kunststoffröhrchen mit Stinktier-Geruch, welches unter der Kleidung
versteckt wird und bei Gefahr zerdrückt werden kann.)
Du solltest jedoch nicht vergessen, dass die im freien Handel erhältlichen
Verteidigungsmittel lediglich zur Unterstützung der eigenen Körperwaffen
dienen. Beim Kauf solcher Verteidigungsmittel solltest du dich beim Verkäufer
genau über deren Anwendung, Handhabung und Wirkungsweise informieren.
Jüngere Personen sollten mit den Eltern reden, die übernehmen die
Kosten hierfür mit Sicherheit gerne.
div. Quellen spez. Bundesamt für Sicherheit
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Zusammengefasst vom Redaktionsteam der Firma Security-Discount Germany - www.security-discount.com
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